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Die Möglichkeiten ein E-Auto zu laden sind vielfältig und bezüglich Ladeleistung sehr unterschiedlich. Bisher werden konduktive Ladesysteme aufgebaut, bei denen die Übertragung aus dem Netz mittels eines Kabels erfolgt. Induktive Systeme via Magnetfeld sind noch in Entwicklung. Die E-Autos lassen sich sowohl mit Wechselstrom (Standard-Ladung), als auch mit Gleichstrom mit hoher Spannung (Schnell-Ladung) aufladen.

AC-Ladung (Wechselstrom):

Ladevorgang, bei dem die Umwandlung von Wechselstrom auf Gleichstrom innerhalb des Fahrzeugs erfolgt (on-board). Man unterscheidet drei Mode (Varianten):    

Ladevarianten
Mode 1 (230V, AC)
Max. 16 A je Phase

Anschluss direkt an der 230V- Haushaltssteckdose. Das Ladegerät inklusive Anschlusskabel ist im Fahrzeug eingebaut. Üblich bei Leichtfahrzeugen (z.B. Renault Twizy). Nicht geeignet für eine dauerhafte Ladestation für PW (Überhitzung, Kabelbrand). Nachteil: Keinerlei Kommunikation zwischen Ladegerät und Fahrzeug.

Mode 2 (230V/400V, AC)
Max. 32 A je Phase

Mitgeliefertes Ladekabel beim E-Auto. Bleibt in der Regel im Kofferraum zur Notladung. Die Kabel verfügen über ein eingebautes Info-Modul (In Cable Control Box, ICCB) und sind oft mit einem FI-Schalter ausgestattet. Üblich bei E-Autos als Ladelösung mit CEE-Steckdose oder als Notladelösung an der Haushaltsteckdose.
Mode 3 (230/400V AC)
Max. 32 A je Phase

Für fest installierte Ladestation (z.B. Wallbox), welche direkt mit dem Wechselstromnetz verbunden sind. Meistens mit Typ 2 Stecker/Steckdosen ausgestattet. Übliche Ladelösung für E-Autos, empfohlen für regelmässiges Laden.
Mode 4 (400V DC)
Schnell-Ladung mit Gleichstrom bis 400 A. Via CCS-, Tesla Supercharger-, oder CHAdeMO-Ladestecker (» siehe Stecker). Vor allem bei öffentlich zugänglichen Ladestationen mit Verrechnung.



DC-Ladung (Gleichstrom):

Ladevorgang, bei dem die Umwandlung von Wechselstrom auf Gleichstrom innerhalb der Ladestation erfolgt (off-board).
Die Ladung mit Gleichstrom verkürzt die Ladezeit und entspricht dem Mode 4.